Wie versucht unsere Selbsthilfegruppe zu helfen
- Sie bringt Betroffene und deren Angehörige zusammen, die gegenseitig Hilfe und Unterstützung in einer Gruppe suchen.

- Sie pflegt den Erfahrungsaustausch im Bereich der Krebserkrankung, insbesondere des Prostatakrebses und anderer Prostataerkrankungen.
- Sie fördert die Kommunikation zwischen erfahrenen und unerfahrenen Erkrankten. Sie informiert durch Vorträge und berät über neue Erkenntnisse in der medizinischen Behandlung.
-Sie arbeitet mit dem Bundesverband BPS und anderen Selbsthilfegruppen, sowie Institutionen der Urologie, der Onkologie und der Psychologie zusammen.
Was wir in den letzten zehn Jahren über den Prostatakrebs gelernt haben sollten (PDF)


Dr. Eichhorn und Dr. Strum in Darmstadt
Am 13. 5. fand die bisher größte von uns organisierte Veranstaltung statt. Durch unseren engen Kontakt zu Dr. Frank Eichhorn,
Urologe in Bad Reichenhall, wurde Darmstadt eine von vier Städten in Deutschland, in denen Dr. Stephen B. Strum Vorträge gehalten hat. Dieser Vortrag wurde von Dr. Eichhorn simultan übersetzt. Als Film ist der Vortrag auf DVD festgehalten und über unsere Selbsthilfegruppe zu erhalten.
Dr. Strum beschäftigt sich seit über 25 Jahren ausschließlich mit dem Thema Prostatakrebs.
Bereits 1983 untersuchte er die Wirkung eines LHRH-Agonisten (heute Eligard), kombiniert mit einem Anti-Androgen (heute Flutamid). 1989 folgte zusätzlich den Einsatz des 5-Alpha-Reduktase-Hemmers Finasterid (Proscar) als dritten Bestandteil der ADT (Androgenentzugetherapie) mit ein zu beziehen.
Seine Arbeit zum Hormonentzug (ADT) wurde 2007 in einem Artikel in "The Journal of Urology" in den USA veröffentlicht.
2008 erschien von ihm in PCRI insights ein sehr ausführlicher Artikel "Was wir in den letzten 10 Jahren über den Prostatakrebs gelernt haben sollten." Mitglieder des Bundesverbandes Prostatakrebs haben diesen Bericht ins Deutsche übersetzt.

Dr. Eichhorn vorne und Dr. Strum bei der Diskussion nach dem Vortrag
Vortrag (Powerpoint)